Donnerstag, Februar 15, 2007

Rückreise


Nachdem ich die letzten Tage massive Probleme mit der Blogger-Software hatte und wir uns schon wieder auf dem Weg zurück nach San Francisco befinden, erspare ich Euch langatmige Erläuterungen zu den letzten Tagen in Tokio und bombardiere Euch einfach mal wieder mit Bildern:
2. Tag
Tag 3 & 4
5. Tag

Sonntag, Februar 11, 2007

Tokio

Wahnsinn!
Da sind wir nun also in Tokio. Roland muss arbeiten - aber zum Glück können wir drei von sechs Tagen hier gemeinsam verbringen.
Der erste Tag war auch gleich sehr abenteuerlich. Mit der U-Bahn fuhren wir von der U-Bahn Station in Ginza nach Shinshuki-sanchome.
Dort schlenderten wir vom Keller (Delikatessenabteilung - asiatische wie europäische Spezialitäten) bis hoch in den sechsten Stock (Restaurants) durch das Kaufhaus Isetan.
Danach ging es die Straße Meiji Dori runter zum Richtung Takashimaya Times Square.
Von dort ging es weiter über die Yoyogi Station (westlich) zum Mittagessen in das kleine Lokal Kuchaina.
Dort gab es weder eine englische Karte, noch waren Bilder auf der Speisekarte und zu allem Überfluus konnte auch die Bedienung kein Englisch. Insofern haben wir einfach auf gut Glück auf das Mittagsmenü gedeutet und haben nach einiger Zeit ein Tablett mit einer Miso-Suppe, Tofu mit saurer Essig-Marinade, eine Schüssel Reis und Schweinefleisch-Tempura vorgesetzt bekommen. Es hat super geschmeckt. Aber wir sind zum Glück auch nicht wirklich heikel.
Unser weiterer Weg führte uns wieder ein bisschen zurück Richtung Takashimaya Times Sqaure und wir bogen rechts ab nach Harajuku. In Harajuku sind wir natürlich die Takeshita Dori Straße gebummelt. Diese Fußgängerzone wimmelt vor den berühmten Harajuku-Kids. Verrückt gekleidete Jugendliche – die sich selbst zu Fashion-Stil-Ikonen erhoben haben und ein wenig puppenhaft erscheinen. Abgefahren und faszinierend das einmal mit eigenen Augen zu sehen.
Von dort schlenderten wir weiter in die Harajuki Champs-Elysees Omotesando. Auf dieser Shopping-Meile findet man das sechsstöckige Spielzeuggeschäft Kiddy Land
. Hier wird man regelecht von "Hello Kitty", Godzilla, Pickachu und allen erdenklichen Spielkonsolen erschlagen. Aber wir schlugen uns tapfer, denn Roland war auf der Suche nach der neuen Spielkonsole
Wii
. Nur leider scheint „Wii“ derzeit in ganz Tokyo (wie auch in USA)nicht verfügbar zu sein. Weit und breit gab es kein Demonstrationsgerät und auf der „Wii“-Verpackung im Regal befand sich nur der dezente Hinweis „Sold Out“. Die Enttäuschung hielt sich aber (zum Glück) in Grenzen und wir marschierten munter weiter.
Nachdem wir das bunte Treiben in Harajuku hinter uns gelassen hatten, trieben wir in der Menge mit Richtung Shibuya. Und ehe wir uns versahen standen wir schon an der berühmten Kreuzung am (riesigen) Bahnhof in Shibuya.
Langsam schlug dann aber doch der Jetlag zu und schmerzende Füße erschwerten mir das muntere Weitergehen.
Müdigkeit und die Reizüberflutung – die Tokyo zwangsläufig mit sich bringt - lassen sich leider nicht so gut vereinbaren. Deswegen sind wir von Shibuya Station wieder zurück nach Ginza/Haltestelle Shimbashi gefahren.
Etwas erschöpft haben wir uns erst mal aufs Bett geschmissen und nach einer sehr angenehmen einstünigen Ruhepause marschierten wir wieder los. Diesmal um uns ein Lokal fürs Abendessen zu suchen.
Und wie immer: unsere ersten Eindrücke
!

Montag, Januar 29, 2007

Lake Tahoe


Ungefähr 3 Stunden Autofahrt nordöstlich von San Francisco findet man den wunderschönen Lake Tahoe.
Der etwa 497 km² große See ist einer der höchsten (ca. 1.899,5m), tiefsten, saubersten und kältesten Seen der Welt.
Das Wasser ist über 500m tief und so kalt, dass angeblich schon Cowboys, die vor über einem Jahrhundert in diesem See ertranken, in vollkommen erhaltenem Zustand geborgen wurden.
Im Sommer wärmt sich der See auf, so dass er für viele Badegäste, Bootsausflügler und Wasserskifahrer ein attraktives Ausflugsziel ist.
Im Winter wimmelt es hier von Skifahrern und Snowboardern.
Und dieses Wochenende waren wir mit Rob und John auf der (Ski-)Piste.
Heavenly (South Lake Tahoe) kommt dem Skifahrerhimmel auf Erden tatsächlich nah: Der Berg bietet den größten Höhenunterschied und das weitläufigste Skiterrain am Lake Tahoe sowie Ausblicke auf Tausende von Quadratmeilen der Wüste von Nevada und die schillernden Fluten des von einem Kranz schneebedeckter Berge umgebenen Lake Tahoe.
Im Tal warten die Spielcasinos an der Stateline von Nevada - was wir natürlich auch genutzt haben. Leider haben wir nicht den großen Jackpot geknackt. Aber lieber ein bisschen Pech im Spiel und dafür mehr Glück in der Liebe!

Montag, Januar 22, 2007

Fun Weekend

Was man an so einem Wochenende so alles anstellen kann!
Am Samstag morgen sind wir nach Burbank (Los Angeles) geflogen, haben ein bisschen mit einem Gebrauchtwagenhändler gefeilscht und sind am Abend mit dem neuen, eigenen Auto wieder in San Francisco angekommen.
Wir haben nun also (endlich) einen fahrbaren Untersatz!
Der Kofferraum wurde am Sonntag (wie schön am Sonntag einkaufen zu können!!!) dann auch gleich beim Trader Joes gefüllt. Es ist ein schönes Gefühl, mal wieder eine ganze Kiste Wasser (anstelle der obligatorischen zwei Flaschen wie bisher) kaufen zu können und sich keine Gedanken darüber machen zu müssen, wie man die Einkäufe am besten nach Hause schleppt!
Den Sonntag nachmittag haben wir mit Shannon und Kayo im De Young Museum verbracht. Super spannend und absolut inspirierend waren die Draht- und Kabelskulpturen der amerikanischen Künstlerin Ruth Asawa.
Zudem hat man im obersten Stockwerk des Museums eine herrliche Aussicht auf die Stadt.
Allein dieser Ausblick ist schon ein Kunstwerk an sich!
Mit Prosecco und Spaghetti haben wir dieses doch recht aktive Wochenende im Kreise unserer lieben Freunde Angelika, Michael, Shannon und Kayo ausklingen lassen.
Und wie immer: Dieses Wochenende ging mal wieder viel zu schnell vorbei!
Also auf in die neue Woche!

Mittwoch, Januar 17, 2007

News? Not really!

Wundert Euch nicht, dass es derzeit so "ruhig" auf unserem Blog ist, aber seitdem wir wieder zurück in San Farncisco sind, ist - abgesehen von viel Arbeit für Roland und unserer Einweihungsfeier - nicht besonders viel passiert.
Seit letzter Woche beschäftige ich mich jetzt wirklich intensiv mit Bikram-Yoga (Muskelkater), wir treffen regelmäßig Freunde und natürlich sind wir immer noch auf der Suche nach einem fahrbahren Untersatz.
Leider hat sich hinsichtlich meines Volunteer-Jobs noch nicht viel getan. Aber ich bleibe dran - obwohl ich das "arbeitslose" Leben NOCH in vollen Zügen genieße!
San Francisco ist herrlich - wie immer ! Auch wenn wir derzeit mit winterlichen Temperaturen zu kämpfen haben. Aber im Gegensatz zu Deutschland ist es hier nicht den ganzen Tag grau in grau. Sonne und strahlend blauer Himmel lassen erst gar keine Winterdepressionen aufkommen.
Ach ja ... hier noch ein kleiner Shopping-Tipp - falls Ihr in San Francsico günstig nach CDs etc. stöbern wollt:
Letztes Wochenende haben wir auf der Haight Street einen unglaublich großen, gut sortierten und absolut genialen Musik-und DVD-Laden gefunden. Neuerscheinungen, gebrauchte CDs, DVDs sowie die gute, alte Vinyl-Schallplatte; Jazz, Funk, Rock, Heavy Metal. Alles was das Herz begehrt findet man bei Amoeba Music. Hier kann man stundenlang stöbern, Musik hören und schmökern. Und die Preise sind auch der Wahnsinn: gebrauchte CDs sind schon ab $1.00 erhältlich!

Montag, Januar 15, 2007

Time to party (and get drunk)


Wie heißt es so schön? Man soll die Pflichten mit dem Angenehmen verbinden (oder so ähnlich ...)?
Unsere Freunde (und Rolands Arbeitskollegen) aus England sind gerade in San Francisco und das erschien uns der perfekte Zeitpunkt füe unsere Wohnungseinweihungs-Party.
Ich denke mal, dass die Bilder für sich selbst sprechen
Käsespätzle, viel Alkohol, gut gelaunte Menschen.
It feels good to be back!

Mittwoch, Dezember 13, 2006

Frohe Weihnachten


Einen Tag nach Thanksgiving beginnt hier der Christbaumverkauf.
Die Weihnachtsbäume werden (auch schon zu Hause) aufgestellt und das verrückte Christmas-Shopping beginnt.
Die Leute auf den Straßen und in den Geschäften werfen mit Floskeln wie "Happy Holidays" und "Merry Christmas" um sich.
Es ist spannend das vorweihnachtliche Treiben in einem anderen Land zu beobachten.
Im Laufe der letzten Wochen wurden immer mehr Häuser weihnachtlich mit Lichterketten etc. dekoriert und im Einkaufszentrum sitzt "Santa Claus" und wartet darauf, dass die Kinder auf seinem Schoß sitzen und ihm ihre Weihnachtswünsche ins Ohr flüstern. (Ich wollte ja auch zu "Santa", aber ich habe mich dann doch nicht getraut. Vielleicht nächstes Jahr!)
Aber trotz all dem weihnachtlichen Schnick-Schnack will - für mich - keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen.
Woran das liegt, weiß ich auch nicht so genau. Vielleicht an der Tatsache, dass es hier nicht kalt genug für eine "richtige" Adventszeit ist? Dass es hier keinen Christkindl-Markt gibt?? Oder daran, dass es einfach "anders" ist als zu Hause?
Ich weiß es nicht. Aber es ist auch nicht so schlimm, es nicht zu wissen ...
Denn es ist - trotz mangelndem Advents-Feeling" - immer noch toll hier.
In diesem Sinne:
Happy Holidays und Merry Christmas!

Freitag, November 24, 2006

Fort Point

Nach dem vielen Truthahn war es heute an der Zeit, dass wir uns ein wenig bewegen.
Wir haben uns also auf den Weg gemacht und sind vom Castro mit dem Bus Richtung Marina Blvd. gefahren, um dort durch die Golden Gate National Recreation Area (Naherholungsgebiet) über Fort Point zur Golden Gate Bridge zu spazieren.
Die Golden Gate National Recreation Area wurde 1972 vom amerikanischen Kongress beschlossen. Dieses Freizeitgebiet sollte verhindern, dass diese Küstengebiete in irgendeiner Weise kommerziell genutzt oder verbaut werden. Das Areal der Golden Gate National Recreation Area (kurz: GGNRA) umfasst auf rund 1900 Quadratkilometern Inseln und Küstenstreifen, historische Gebäude und im Gebiet von Marin County Wildgehege, Picknickplätze und über 150km Wanderwege.
1994 wurden große Teile des ehemaligen Militärgeländes Presidio diesem Freizeitgebiet zugesprochen, das nun entlang der Küste vom Aquatic Park über Marina Green, Presidio, Baker Beach bis nach Land's End führt.
Auf dem Weg hinauf zur Golden Gate Bridge haben wir noch einen Blick auf Fort Point geworfen.
Fort Point ist eines der frühesten Militärgebäuden des amerikanischen Westens.
Es liegt unterhalb der Golden Gate Bridge und wurde 1853-1861 zur Abwehr von Angriffen auf San Francisco errichtet, aber die dort stationierten Soldaten konnten angeblich ihr Pulver sparen und die 120 Kanonen wurden nur zu Saluten abgefeuert.
1896 wurde das Fort aufgegeben, 1933-1937 diente es als eine Art Bauhütte während des Baus der Golden Gate Bridge. Etwa 100 Soldaten bewachten es in der Zeit des zweiten Weltkriegs.
1979 wurde es vom Kongress zu einer historischen Stätte erklärt und wird nach und nach wieder instandgesetzt.
EIn langer, wunderschöner Spaziergang, den wir bestimmt nicht zum letzen Mal gemacht haben!

Donnerstag, November 23, 2006

Thanksgiving



Thanksgiving!
Roland hat sich ein traditionelles Thanksgiving-Dinner gewünscht und ich (wir ihr alle wisst) koche wirklich gerne, aber so einen großen Vogel habe ich mir dann doch nicht zugetraut.
Aber da man in USA ja (fast) alles fix und fertig bestellen kann, haben wir bei Mollie Stones ein komplettes Thanksgiving Dinner - inklusive der Beilagen - bestellt. Dank Angelika haben wir den großen Vogel auch sicher nach Hause gebracht und nach und nach alles aufgewärmt.
Mike, Angelika und Michael haben uns tatkräftig beim Verspeisen des Vorgels unterstützt - trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir noch bis Weihnachten von den Überresten des Truthahns zehren können.
Hier einige Bilder von einem herrlichen Tag!
Und nächstes Jahr wird das Thanksgiving-Dinner dann ganz "kalifornisch-gesund" mit einem TofuTurkey einem so gennanten Tofurey gefeiert!
(Klickt mal auf das Bild mit dem Riesen-Truthahn ... dieser war Teil einer "Thanksgiving Deko" vor einem Einkaufzentrum in Emeryville!!! )

Dienstag, November 14, 2006

Das erste Ma(h)l

Gestern hat es zum ersten Mal - seit wir hier sind - den ganzen Tag geregnet.
Nicht besonders schhön, aber immer noch besser, als die Kälte zu Hause in Deutschland!

Zudem gab es gestern das erste selbstgekochte Mahl in unserer neuen Wohnung.
Nachdem wir ja all unsere Lebensmittel, Gewürze etc. in Deutschland lassen mussten, muss die Küche nun von Grund auf an mit Salz, Peffer % Co. neu bestückt werden.
Insofern haben wir uns für ein sehr unkompliziertes Gericht entschieden.
Pasta mit Cocktailtomaten und Rucola.

ProstMahlzeit!

Freitag, November 10, 2006

Fernsehabend


Unser erster DVD-Fernsehabend in der neuen Wohnung!!!
Wir haben uns einen kleinen LCD-Fernseher geleistet und natürlich musste der erste Film, den wir uns auf diesem Fernseher anschauen, in San Francisco spielen.
Wir haben uns für einen Klassiker entschieden: Alfred Hitchcocks "Vertigo".

Neuer Ohrwurm

Damit der Josef endlich den "Lama Song" aus dem Kopf bekommt ...
Hier der derzeit ultimativ nervigste Ohrwurm: Banana-Phone
Macht garantiert bekloppt!
Wer findet einen, der mindestens genauso schlimm ist??? (Peanut Butter Jelly Time ist alt und gilt deshalb nicht!)

Umzugsbedingte Post-Pause

Chronische Unlust ist nicht der Grund dafür, dass ich derzeit so wenig poste.
Aber - man staune - unsere Sachen sind angekommen!
Wir versuchen die Zeit zu nutzen, um uns möglichst schnell ein neues, gemütliches Zuhause zu basteln.
Eigentlich waren wr der Meinung, dass wir bereits in München schon gut ausgemistet hatten.
Dennoch fällt uns hier gelegentlich noch das ein oder andere Teil in die Hand, dass wir nicht unbedingt mitnehmen wollten.
("Mei, wieso hast denn des noch eingpackt?")

Das Schöne ist, dass man hier seine Sachen sehr viel unkomplizierter loswerden kann. Kein Wertstoffhof, kein lemminghaftes auf dem Flohmarkt-Sitzen ...
Denn im Gegensatz zu Deutschland kann man sich hier einfach am Wochenende mit seinem ganzen Krempel - den man verkaufen möchte - vor seine Haustür setzen und einen so genannten "Garage Sale" veranstalten (sehr beliebt bei den Amerikanern).
Unkomplizierter und zeitsparender kann man auf der in San Francisco so beliebten Craigslist wirklich alles verkaufen und finden (von der Taschenlampe bis hin zum Partner fürs Leben).
Wem aber ein Inserat oder ein Garage Sale immer noch zu mühsam ist, der kann seine Sachen auch einfach mit einem Zettelchen ("For Free") versehen auf den Bürgersteig stellen. Und man staune: Vom einfachen Taschenbuch über die Stehlampe bis hin zur Couch werden diese Dinge urplötzlich weg sein.

Dienstag, Oktober 31, 2006

Umzug

Wir sind umgezogen!
Seit letztem Freitag wohnen wir in unserer Wohnung!!!
Obwohl ... "Umzug" kann man das noch nicht wirklich nennen.
Denn unsere Sachen sind leider immer noch nicht angekommen.
Aber nichts desto trotz fühlen wir uns auch jetzt schon in unseren neuen - noch recht leeren - vier Wänden sehr wohl!
Wieso auch nicht?? Schließlich haben wir ja alle Zeit der Welt, um die Wohnung einzurichten (und auf unsere Sachen zu warten) - zudem braucht man ja wirklich nicht viel ...

Lustige Haushaltsgeräte

Erfunden wurde der Staubsauger zwischen 1870 und 1876 in den USA.
Im Jahr 1876 wurde Anna und Melville Bissell ein Patent für ein Gerät erteilt, das auf einem Pferdewagen montiert war. Von dort wurde dann per Schlauch das Haus gereinigt. Die Luftpumpe dieser Sauger wurde von Hand betrieben.


Sieht nicht auch ER ein bisschen danach aus??

Unser neuer Staubsauger!
Optisch eine Mischung aus Fisher Price-Spielzeug und einer Höllenmaschine!
Akustisch kommt es einem Düsenflugzeug gleich!
Unsere neuen Nachbarn werden uns lieben!

Ich bin ja schon gespannt, wie dann unser neuer Toaster aussehen wird

Dienstag, Oktober 24, 2006

The Decemberists

Unsere Leidenschaft für Konzerte ist auch in den USA ungebrochen.
So haben wir das Angebot einiger Bekannten, sie am 20. Oktober zu den "Decemberists" zu begleiten, gerne angenommen.
Im Warfield-Theatre tobte die Menge zu intelligenter und unterhaltsamer Musik der sechsköpfigen Band aus Portland.
Schlaue Texte und musikalisches Können zogen auch uns - die vorher noch nichts von der Band gehört hatten - schnell in ihren Bann!
Mich persönlich hat die Musik ein wenig an die Levellers, Pogues und REM erinnert.
Und wer sich selbst ein Bild von den „Decemberists“ machen möchte: sie sind am 18.02. live im Ampere in München (gleich neben der Muffathalle) zu erleben!
Hier kann man auch ein bissl reinhören ...

Montag, Oktober 23, 2006

Dolores Park


Zwischen 18-ter und 20-ter Straße, Mission und Church befindet sich der (zwei Blocks umfassende) Dolores Park. Für deutsche Ohren hört sich das vielleicht ein wenig merkwürdig an. „Park“??? Denn Dolores Park ist im Vergleich zum englischen Garten in München oder dem Golden Gate Park hier in San Francisco eher eine etwas größere Grünfläche. Aber egal ... denn die Anzahl an spielenden Hunden, picknickenden und sonnenbadenden Menschen zeigt es: Dolores Park ist wunderschön und überaus beliebt. Kein Wunder, bei der Aussicht!
Ansonsten: hier noch einge Bilder vom Wochenende!

Mittwoch, Oktober 18, 2006

Doggy Party



Geburtstag feiern mal anders.
Am Wochenende wurden wir zu einer Hunde-Geburtstags-Feier eingeladen.
Der Yorkshire-Terrier einer Bekannten wurde ein Jahr alt.
Geschenke blieben natürlich auch nicht aus. Da die Amerikaner ihre vierbeinigen Freunde ganz besonders lieben, gibt es in jedem Stadtviertel mindestens einen Laden, in dem man für viel Geld die verrücktesten Sachen für Hunde und Katzen Kaufen kann. Angefangen vom Glitzerhalsband, über ausgefallene und durchaus nicht unschicke „Kleidung“ bis zur Bio-Nahrung lässt sich hier alles finden, was das Tierbesitzerherz höher schlagen lässt.
Wir wollten natürlich auch nicht mit leeren Händen auf der Feier antanzen und da Halloween vor der Türe steht, haben wir ein kleines Teufelchen-Halloween-Kostüm für den kleinen Yorkshire-Terrier (namens Seamus) und ein Hunde-Geburtstags-Küchlein besorgt.
Seamus war allerdings schon verkleidet. Er trug den ganzen Tag kleine Vampir-/Fledermausflügel und der Mops Sadie machte eine durchaus schicke Figur in einem Stinktier-Kostüm!
Ein sehr lustiges und gemütliches Fest in einem hübschen Garten im Noe Valley, das wir sehr genossen haben.

Dienstag, Oktober 17, 2006

Führerschein (Teil1)


Um hier in Zukunft auch sicher auf den kalifornischen Straßen unterwegs zu sein, werden alle Einwanderer in diesem Bundesstaat dazu angehalten, die theoretische wie praktische Führerscheinprüfung abzulegen.
Diese Tatsache hat mich nicht besonders begeistert (ich hasse Führerschein-Prüfungen) – wie man auf dem Foto auch unschwer erkennen kann.
Aber am letzten Freitag haben wir dann doch in den sauren Apfel gebissen und uns auf den Weg zum DMV gemacht.
In einem riesigen Großraumbüro mit ca. 30-40 Schaltern warten die „gut gelaunten“ DMV-Angestellten darauf, dass man sein Anliegen vorbringt. Nachdem wir ja schon die ultimativen Horror-Geschichten vom DMV gehört haben, war ich erstaunt, dass alles relativ problemlos ablief.
Zuerst wurde natürlich abkassiert; kontrolliert, ob das Antragsformular korrekt ausgefüllt wurde; der Pass kopiert; ich wurde zu einem anderen Schalter geschickt, an dem ein Passbild gemacht wurde und dann wurde man wieder zu einem anderen Schalter geschickt, wo mir der theoretische Test in die Hand gedrückt wurde. In einer Art „Wahlkabine“ durfte ich mich dann – umgeben von dem unglaublich lauten Geräuschpegel des DMV-Großraum-Büros – den Fragen widmen. Und: ta dahhh – den theoretischen Test haben wir schon mal bestanden. Auch wenn die Fragen nicht immer ganz einfach zu Verstehen waren, wie z.B.:
„ Auf der Autobahn sollten Sie vorausschauender fahren als auf Ortsstraßen:
a) um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen
b) weil der Bremsweg bis zum vollständigen Stillstand des Fahrzeugs ¼ Meile (ca. 400 m) beträgt
c) weil es Ihnen hilft, mit dem Verkehr mitzuhalten.
Richtig ist Antwort „a)“. Allerdings dachte ich, dass man nicht nur auf Autobahnen vorausschauend fahren soll, um Gefahren frühzeitig zu erkennen, sondern auf ALLEN Straßen und habe mich deswegen für die (falsche) Antwort „b)“ entschieden.

Samstag, Oktober 14, 2006

Oktoberfest an der Bay

Dieses Wochenende findet in San Francisco das "Octoberfest" statt.
Aber für uns ist das nicht wirklich attraktiv.
Denn der Eintritt kostet $15 und es gibt dort nur Spaten-Bier zu trinken!
Aber ein Mädel vom San Francisco German Stammtisch ist wohl mit ihren Freunden dort gewesen und hat ein kleines Video gedreht, dass man bei YouTube anschauen kann.
Hat mit unserer Wies'n nicht wirklich viel zu tun und erinnert mich schmunzelnderweise an den ersten Teil von
Grumpy Old Man
. Walter Matthau und Jack Lemmon tanzen auch hier bei einem amerikanischen Oktoberfest Polka zu "lustiger" Akkordeon-HumTaTa-Musik.
Ich bin echt froh, dass ich mir diese $15 gespart habe!
Was für ein Wahnsinn!