Und schon rollt auch wieder der Nebel in die Stadt (der sich im Laufe des Tages aber wieder aufloeste).
Mittwoch, Oktober 21, 2009
Guten Morgen
Sonnenaufgang in San Francisco.



Und schon rollt auch wieder der Nebel in die Stadt (der sich im Laufe des Tages aber wieder aufloeste).
Und schon rollt auch wieder der Nebel in die Stadt (der sich im Laufe des Tages aber wieder aufloeste).
Sonntag, Oktober 11, 2009
Good Mail Day
Nachdem Angelika und ich seit einiger Zeit unter die sog. "Mail Art Kuenstler" gegangen sind und nun unsere "Werke" kreuz und quer um den ganzen Globus verschicken, war es im Grunde selbstverstaendlich, dass wir bei den Feierlichkeiten/Signierstunde fuer ein neues Buch ueber "Mail Art" im Center for the Book in San Francisco vorbeischauen.
Zudem haben wir schon einige Kurse bei den Autoren Jennie Hinchcliff und Carolee Gilligan Wheeler besucht. Ohne diese beiden aeusserst kreativen Damen waeren wir wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, uns mit anderen Mail Art Kuenstlern auszutauschen.
Also, schaut Euch die Bilder an, lasst Euch inspirieren und schickt uns Eure selbstgestalteten Briefe und Postkarten.
Montag, Oktober 05, 2009
Hardly Strictly BlueGrass
Dieses Wochenende war in der Stadt wieder einmal so viel geboten (wie fast jeden Herbst), dass wir ueberhaupt nicht wussten, wo wir hingehen sollten.
Castro Street Fair, Love Fest, Hardly Strictly BlueGrass Festival im Golden Gate Park und noch so einige andere kleine Strassenfeste ...
Na ja, wir haben uns fuer das Musik-Festival im Golden Gate Park entschieden.
Von Freitag bis Sonntag spielten an die 60 Bands auf insgesamt 6 Buehnen.
Wir schaetzen, dass an die 100.000 Leute im Park waren und dementsprechend chaotisch war auch die Parkplatz-Situation.
In weiser Voraussicht sind wir (mit unseren KlappStuehlen auf dem Ruecken) mit dem Bus gefahren. Wir hatten wirklich Glueck. Unser Bus war absolut leer und wir hatten sogar Sitzplaetze.
Das Wetter war herrlich - auch wenn es gegen Nachmittag (als die Sonne langsam verschwand) recht kuehl wurde. Trotz einer dicken Wolldecke liess uns der heftige Wind ziemlich frieren und so beschlossen wir am fruehen Abend wieder unsere Stuehle zu schultern, den Park zu verlassen und den Abend bei einem gemuetlichen Abendessen beim "Swatee" ausklingen zu lassen.
Der Sonntag war eher unspekatktulaer, was nicht heissen soll, dass der Tag nicht schoen war.
Vormittags gingen wir zum grocery shopping auf die Clement Street, wo wir uns auch ein leckeres vietnamesisches Sandwich zum Mittagessen goennten.
Hmmm, mit Wassermelonen-Saft - das war lecker.
Am Abend gab es in Rolands Firma ein Screening von "Toy Story 1+2" in 3-D.
So - und nun ist schon wieder Montag und die woechentliche Routine hat uns auch am fruehen Morgen schon wieder fest im Griff.
Und wie immer: ein paar Bilder
Sonntag, September 20, 2009
Schluessel
Wer kennt das nicht?
Man will DRINGEND die Wohnungstuere aufsperren und sucht am Schluesselbund ewig nach dem passenden Schluessel?
Na ja, nachdem ich letztens eh einen dritten Satz Schluessel nachmachen lassen musste, sah ich die LOESUNG des oben angefuehrten Problems.
Bunte Schluessel! Super!
Nun speert uns also "Garfield" die Haustuere auf und "Elvis" laesst uns in die Wohnung.
Donnerstag, September 03, 2009
Projekt "Garten"
Nachdem wir ja nun eine kleine Terasse haben, war es mir schon ein Anliegen, diese auch ein wenig gemuetlich zu gestalten.
Roland hat sich die Muehe gemacht und den - doch etwas unschoenen - Betonboden mit Holzfliesen auszukleiden und ein paar Laternen aufzuhaengen.
Dazu ein bisschen GRUEN - das waere fein! Obwohl ich ja fuer meinen "braunen Daumen" bekannt bin.
Wir haben einen Topf Basilikum und einen Rosmarinstrauch sowie zwei - sich selbst bewaessernde - Pflanzenkuebel gekauft.
Das Ergebnis gefaellt uns ganz gut.
Freundlich und warm.
Es ist schoen an einem warmen, sonnigen Tag draussen sitzen zu koennen, ohne das Haus verlassen zu muessen - wie es ja in der alten Wohnung der Fall war!
Ach ja, das Basilikum schaut nicht mehr so "lasch" aus, wie auf den Bildern.
Dem gefaellt es inzwischen in seinem grossen, neuen Zuhause recht gut.
Bin gerade am Ueberlegen, ob ich nicht noch ein paar gruene Chillis anpflanzen soll ...

Roland hat sich die Muehe gemacht und den - doch etwas unschoenen - Betonboden mit Holzfliesen auszukleiden und ein paar Laternen aufzuhaengen.
Dazu ein bisschen GRUEN - das waere fein! Obwohl ich ja fuer meinen "braunen Daumen" bekannt bin.
Wir haben einen Topf Basilikum und einen Rosmarinstrauch sowie zwei - sich selbst bewaessernde - Pflanzenkuebel gekauft.
Das Ergebnis gefaellt uns ganz gut.
Freundlich und warm.
Es ist schoen an einem warmen, sonnigen Tag draussen sitzen zu koennen, ohne das Haus verlassen zu muessen - wie es ja in der alten Wohnung der Fall war!
Ach ja, das Basilikum schaut nicht mehr so "lasch" aus, wie auf den Bildern.
Dem gefaellt es inzwischen in seinem grossen, neuen Zuhause recht gut.
Bin gerade am Ueberlegen, ob ich nicht noch ein paar gruene Chillis anpflanzen soll ...
Samstag, August 15, 2009
Sonntag, August 09, 2009
Neue Nachbarschaft
Gestern haben wir uns (endlich) mal die Kamera geschnappt, als wir uns zu einem ausgiebigen Spaziergang aufgemacht haben.
Hier sind nun speziell fuer Euch ein paar
Dienstag, August 04, 2009
Urlaub
Sommerferien!
Auch fuer uns.
Normalerweise zieht es uns ja eher weiter weg.
Dieses Jahr haben wir unseren Sommerurlaub ganz in der Naehe von SF verbracht.
Am Lake Tahoe.
Wir dachten uns, wenn es dort im Winter schon so schoen ist, dann kann der Sommer dort doch auch nicht so verkehrt sein.
Und wir wurden nicht enttaeuscht.
Hochsommerliche Temperatueren, eine herrliche Landschaft, wunderschoene Straende und eiskaltes, glasklares (und a****kaltes) Wasser erwarteten uns.
Roland konnte jeden Abend den Grill anschmeissen und zwei Baeren haben wir auch gesehen (nur leider war ich etwas zu langsam fuer Beweis-Fots!).
Dienstag, Juli 14, 2009
Wohnungs-Update
Nein - wir wohnen nicht mehr in den Kisten!
Innerhalb von etwas mehr wie zwei Wochen, haben wir die neue Wohnung (fast) fertig.
Die Kisten sind ausgepackt, die Bilder haengen an den Waenden!
Hier sind die Beweisfotos
@Josef: Wir werden wahrscheinlich bei "Chez Vlaicu" bleiben und nicht zum "Vlaicu Grand at Noe"werden. Schliesslich fuehlen wir uns doch "Glen Park" etwas naeher :o))
Innerhalb von etwas mehr wie zwei Wochen, haben wir die neue Wohnung (fast) fertig.
Die Kisten sind ausgepackt, die Bilder haengen an den Waenden!
Hier sind die Beweisfotos
@Josef: Wir werden wahrscheinlich bei "Chez Vlaicu" bleiben und nicht zum "Vlaicu Grand at Noe"werden. Schliesslich fuehlen wir uns doch "Glen Park" etwas naeher :o))
Montag, Juli 13, 2009
Fensterputzen
Nachdem wir am Sonntag nachmittag mit dem Auf- und Zusammenbauen all unserer neuer IKEA-Moebel fertig waren, dachten wir uns in einem neuen Anflug von Tatendrang, dass wir uns doch nun auch an das Putzen der doch etwas sehr schmutzigen Fenster machen koennten.
Gedacht - Getan!
Wie man sieht, bedarf es einer besonderen "Klapp-Technik", um die Fenster innen und aussen sauber machen zu koennen.
Ob wir allerdings den Sonnenstrahl-Streifenfrei-Test bestehen werden, wird sich heute morgen - sollte die Sonne denn scheinen - zeigen ...
Donnerstag, Juli 09, 2009
4th of July
4th of July, der amerikanische Unabhaengigkeits-Tag.
Da wir von den Strapazen des Umzugs (und Roland von viel Stress in der Arbeit) doch etwas "erschoepft" waren, kam uns dieser Feiertag gerade recht.
Wir hatten schon im April mit unseren Freundinnen Jamie & Bridget eine kleine Huette in Guerneville am Russian River (ca. 1,5 Stunden noerdlich von SF) gemietet, um dort gemeinsam das laaange Feiertags-Wochenende zu verbringen.
Wir hatten eine herrliche Zeit am Fluss.
Ich denke, die Bilder sprechen fuer sich!
Umzug
Wie die meisten von Euch ja wissen, haben wir seit Juli ein neues "zu Hause".
Wir sind vom Castro ins ca. 2 km suedlich gelegene Noe Valley gezogen.
Der Umzug verlief absolut problemlos und auch wenn die Bilder ein ziemliches Chaos erahnen lassen, so haben wir doch wirklich innerhalb von zwei Tagen alle Umzugskisten geleert und deren Inhalt weitestgehend schon verstaut.
Natuerlich fehlt es noch an Kleinigkeiten wie Bilder aufhaengen und dergleichen, aber das nehmen wir so peu a peu in Angriff.
Auch unsere kleine Terrasse erfordert noch etwas Arbeit, damit wir auch dort gemuetlich sitzen und grillen (!!) koennen.
Wir geniessen unsere neue Wohnung & vor allem den Ausblick aus unserem Wohnzimer Fenster (siehe Bild oben).
Dienstag, Juni 23, 2009
Donnerstag, Juni 18, 2009
Watsonville
Letztes Wochenende haben wir mit Angelika und Michael deren Freunde Lucy & Martin in Watsonville (ca. 1.5 Stunden suedlich von SF) besucht.
Die beiden leben dort mit ca. 40 Huehnern, einigen Katzen und einem Hasen auf einer kleinen Farm.
In der Sonne sitzen, ratschen, grillen und ein bisschen die Huehner durch die Gegend scheuchen - ein
Mittwoch, Mai 27, 2009
Roboter oder Alien??
Yes to Prop 8
Ein trauriger Tag im Castro.
Der Oberste Gerichtshof in Kalifornien stimmte gestern der seit langer Zeit umstrittenen Prop 8 zu.
Ziel von Proposition 8 ist es, einen Zusatz in die kalifornische Verfassung aufnehmen zu lassen, der die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare verbietet.
Gegner der Prop 8 hingegen sind der Meinung, dass die gleichgeschlechtliche Ehe als Grundrecht gemäß dem Prinzip der Gleichbehandlung aller Bürger der USA in die kalifornische Verfassung mit aufgenommen werden soll.
(Die bisher an die 18000 geschlossenen Ehen bleiben aber weiterhin rechtsgueltig.)
Die Enttaeuschung ist gross.
Galt Kalifornien bisher doch als relativ progressiver Staat.
In anderen Staaten der USA wie Massachusetts und Connecticut ist die gleichgeschlechtliche Ehe schon seit einiger Zeit legal. Iowa, Maine und Vermont folgten in den vergangenen Monaten.
Kaum wurde diese Entscheidung bekannt gegeben, wurde die Fahne im Castro auf Halbmast gehisst (sieht man etwas besser, wenn man auf das Bild klickt!) und wir wir hoerten die Protestmaersche auf der Castro Street.
Laute Sprech-Choere und Pfeifen drangen in unser Wohnzimmer.
Doch nach einiger Zeit verebbten diese Gerauesche und wurden von lauter Techno-Musik abgeloest.
Anscheindend wurde auf der Castro Street eine "Trauer"-Party gefeiert.
Sonntag, April 19, 2009
News
Na ja - was pessiert hier gerade so bei uns?
Vor zwei Wochen sind meine Eltern wieder abgereist und wir haben uns schon fast an die herrlichen Risotto- und Spgehtti-Kreationen vom Papa gewoehnt - da reisen die beiden einfach wieder ab!
TsTsTs!
Der Arbeitsmarkt hier ist immer noch katastrophal!
Ich schicke Bewerbungen raus wie bekloppt und hin und wieder werde ich auch zu einem Vorstellungsgespraech eingeladen.
Leider bis dato wenig erfolgreich.
Im Durchschnitt erhalten die potentiellen Arbeitgeber zwischen 150 und 300 Bewerbungen. Die Konkurrenz ist gross und die Chancen an einen wirklich guten Job zu geraten, minimieren sich mit der grossen Bewerberzahl natuerlich erheblich.
Ich gebe dennoch nicht auf. Irgendwann wird es schon klappen - und wie meine Yoga-Lehrerin Cynthia immer so schoen sagt "Verzweifel nicht und gib nicht auf! Am Ende fuegt sich alles zusammen und wird Sinn machen" - "it will all make sense in the end!"
Bis es denn mal mit einem guten Job klappt, gehe ich weiterhin meiner taeglichen Yoga-Routine nach und hin und wieder ruft auch noch das FitnessStudio nach mir zu Bauchmuskel-, Ausdauer und Kraft-Training.
Zudem habe ich wirklich Spass bei meinem ehrenamtlichen Volunteer-Job bei volunteermatch.com.
Umfangreiche Projekte bestimmen meine dortigen Volunteer-Tage und ich habe wirklich sehr viel zu tun. Letzte Woche haben mich meine Volunteer-Kollegen mit einem Buch und einer Karte - auf der ALLE Kollegen eine kleine, persoenlich Nachricht geschrieben haben - ueberrascht. Einfach so - als Dankeschoen - weil ich nun schon seit fast 7 Monaten dort mindestens 2x/Woche (und anscheinenden zu aller Zufriedenheit) arbeite.
Na ja, vielleicht muss ich es einfach mal aussitzen, bis dort eine Stelle frei wird .... Puuuuhhh!
Und natuerlich bin ich - wie immer - neben Sport, Gitarren-Unterricht und ehrenamtlichen Arbeiten auch noch fleissig kreativ unterwegs. Haekeln und das Gestalten von Postkarten machen mir gerade riesig Spass.
Das Leben in der "Fremde" habe ich noch nicht bereut.
San Francisco ist fantastisch und ich habe tolle Freunde - die mich auch in meinen Stunden des "Jammerns" grossartig unterstuetzen - gefunden. Natuerlich vermisse ich Familie und Freunde - aber Dank Skype, Email und der guten, alten Post ist man heutzutage ja nicht mehr gleich aus Welt und kann Kontakte gut aufrecht erhalten!
Und irgendwann wird der richtige Job sicherlich auch noch kommen!


Vor zwei Wochen sind meine Eltern wieder abgereist und wir haben uns schon fast an die herrlichen Risotto- und Spgehtti-Kreationen vom Papa gewoehnt - da reisen die beiden einfach wieder ab!
TsTsTs!
Der Arbeitsmarkt hier ist immer noch katastrophal!
Ich schicke Bewerbungen raus wie bekloppt und hin und wieder werde ich auch zu einem Vorstellungsgespraech eingeladen.
Leider bis dato wenig erfolgreich.
Im Durchschnitt erhalten die potentiellen Arbeitgeber zwischen 150 und 300 Bewerbungen. Die Konkurrenz ist gross und die Chancen an einen wirklich guten Job zu geraten, minimieren sich mit der grossen Bewerberzahl natuerlich erheblich.
Ich gebe dennoch nicht auf. Irgendwann wird es schon klappen - und wie meine Yoga-Lehrerin Cynthia immer so schoen sagt "Verzweifel nicht und gib nicht auf! Am Ende fuegt sich alles zusammen und wird Sinn machen" - "it will all make sense in the end!"
Bis es denn mal mit einem guten Job klappt, gehe ich weiterhin meiner taeglichen Yoga-Routine nach und hin und wieder ruft auch noch das FitnessStudio nach mir zu Bauchmuskel-, Ausdauer und Kraft-Training.
Zudem habe ich wirklich Spass bei meinem ehrenamtlichen Volunteer-Job bei volunteermatch.com.
Umfangreiche Projekte bestimmen meine dortigen Volunteer-Tage und ich habe wirklich sehr viel zu tun. Letzte Woche haben mich meine Volunteer-Kollegen mit einem Buch und einer Karte - auf der ALLE Kollegen eine kleine, persoenlich Nachricht geschrieben haben - ueberrascht. Einfach so - als Dankeschoen - weil ich nun schon seit fast 7 Monaten dort mindestens 2x/Woche (und anscheinenden zu aller Zufriedenheit) arbeite.
Na ja, vielleicht muss ich es einfach mal aussitzen, bis dort eine Stelle frei wird .... Puuuuhhh!
Und natuerlich bin ich - wie immer - neben Sport, Gitarren-Unterricht und ehrenamtlichen Arbeiten auch noch fleissig kreativ unterwegs. Haekeln und das Gestalten von Postkarten machen mir gerade riesig Spass.
Das Leben in der "Fremde" habe ich noch nicht bereut.
San Francisco ist fantastisch und ich habe tolle Freunde - die mich auch in meinen Stunden des "Jammerns" grossartig unterstuetzen - gefunden. Natuerlich vermisse ich Familie und Freunde - aber Dank Skype, Email und der guten, alten Post ist man heutzutage ja nicht mehr gleich aus Welt und kann Kontakte gut aufrecht erhalten!
Und irgendwann wird der richtige Job sicherlich auch noch kommen!
Donnerstag, März 26, 2009
Besuch
Mensch - schon wieder so lange nicht geschrieben.
Es ist viel passiert, seit dem letzten Eintrag.
Wir waren noch einmal beim Skifahren. Diesmal mit unserer Freundin Sue und diesmal bei herrlichem Sonnenschein.
Und puenktlich zu meinem Geburtstag sind dann auch meine Eltern hier eingeflogen.
Das ist natuerlich ein super Geschenk!
Die beiden schauen sich mit grosser Begeisterung die Stadt an und kommen Abends mit qualmenden Sohlen (vom vielen Laufen) nach Hause.
Das ist natuerlich ein super Gefuehl, wenn die "Gaeste" so zufrieden und begeisterungsfaehig sind.
Ansonsten gibt es nicht viel Neues: Yoga, Arbeiten, Gitarren-Unterricht und meine Haekel-Figuren verkaufen ... so schaut der Alltag derzeit hier aus!
Es ist viel passiert, seit dem letzten Eintrag.
Wir waren noch einmal beim Skifahren. Diesmal mit unserer Freundin Sue und diesmal bei herrlichem Sonnenschein.
Und puenktlich zu meinem Geburtstag sind dann auch meine Eltern hier eingeflogen.
Das ist natuerlich ein super Geschenk!
Die beiden schauen sich mit grosser Begeisterung die Stadt an und kommen Abends mit qualmenden Sohlen (vom vielen Laufen) nach Hause.
Das ist natuerlich ein super Gefuehl, wenn die "Gaeste" so zufrieden und begeisterungsfaehig sind.
Ansonsten gibt es nicht viel Neues: Yoga, Arbeiten, Gitarren-Unterricht und meine Haekel-Figuren verkaufen ... so schaut der Alltag derzeit hier aus!
Dienstag, Februar 17, 2009
Schon wieder Schnee
Jedes zweites Wochenende treibt es uns nun in die Berge.
Skifahren ist angesagt.
Nur leider hat sich auch dieses Wochenende die Sonne kaum blicken lassen.
Statt dessen gab es wieder Schneestuerme und Unmengen Neuschnee.
Nur leider war der Schnee so nass und schwer, dass das Skifahren in "harte Arbeit" ausgeartet ist.
Auch das Autofahren auf den meist ungeraeumten und ungesalzenen (aus Umweltgruenden) Strassen war ein echtes Abenteuer!
Ein Ortsteil im Wandel - zum Vorteil??
Bei einem meiner Bummel-Spaziergaenge durch mein heiss-geliebtes Noe Valley habe ich mit Erschrecken feststellen muessen, dass der CD/DVD Second Hand-Laden "Street Light" fuer immer seine Pforten schliessen wird. Nach 32 Jahren! Und warum? Weil die Ladenmiete so teuer geworden ist, dass sich das Geschaeft nicht mehr lohnt. (Ich bin mir sicher, dass i-Tunes & Co. natuerlich auch zu sinkenden Umsatzzahlen beigetragen haben).
Das ist verdammt traurig.
Neben dem kleinen Gemuese-Laden an der Ecke Church und 24th Street hat nun auch der Supermarkt "Bell" zum 15. Februar dicht gemacht. In dem kleinen Gemuese-Laden hat eine weitere Boutique aufgemacht.
Nun kann man Klamotten und anderen Krims-Krams im Ueberfluss auf der 24th Street kaufen - aber wenn man Obst, Gemuese & Co. braucht, dann ist weit und breit nichts zu finden.
Traurig, Traurig.
Zwar soll der geschlossene Supermarkt umgebaut werden und ein "Whole Foods" soll dort einziehen. Das ist ein ziemlich exklusiver, riesiger Bio-Supermarkt, der nicht ohne Grund auch "Whole Paycheck" genannt wird, da die Preise wirklich astronomisch sind.
Einen "normalen" Supermarkt wird es in dieser Neighborhood also nicht (mehr) geben und zukuenftig wird man wohl gezwungen sein, ins Auto zu steigen, um seine Einkaeufe in einem guenstigeren Supermarkt zu erledigen.
Schade!
Ich - und noch viele andere im Noe Valley & Umgebung - wuerden sich wuenschen, dass die 24th Street ihren Charme behaelt und dass es ein ausgewogenes Verhaeltnis zwischen Boutiquen, Restaurants und Lebensmittel-Einkaufsmoeglichkeiten (zum Glueck gibt es noch die "Noe Valley Bakery") gibt.
Und natuerlich, dass sich keine weiteren "Ketten" wie Starbucks, Pasta Pomodoro etc. etablieren!
Wunschdenken?
Sonntag, Februar 01, 2009
Skiausflug
Skifahren, Schneesturm, volle Pisten und teure Skipasse??
Das kann man auch in Kalifornien haben.
Letztes Wochenende haben wir dem schon schon fast fruehlingshaft anmutenden San Francisco den Ruecken gekehrt und sind in das Schneegestoeber am Lake Tahoe gefahren.
Leider war das Wetter etwas unbestaendig, aber das
Am Lake Tahoe ist es einfach immer schoen!
Alice's Biker Bar
Ein spontaner, Sonntags-Ausflug am Super-Bowl-Sunday zu
Sonntag, Januar 25, 2009
Unfall
Donnerstag, Januar 22, 2009
Montag, Januar 19, 2009
Vereidungs-Fieber
Morgen ist es soweit: Praesident Bush wird (endlich!) Geschichte sein und der Hoffnungstraeger Obama wird als 44. Praesident der USA vereidigt werden.
Die Menschen hier in San Francisco scheinen diesen Tag ungeduldig zu erwarten.
So haben unsere Nachbarn ihr Fenster schon in Vorfreude folgendermassen dekoriert.

Sogar meine dienstaegliche Yoga Stunde wird morgen ausfallen, weil meine Yoga-Lehrerein die Vereidigung im Fernsehen verfolgen will.
Vielleicht auch, weil der Madchen- und Knabenchor aus San Francisco zur Eroeffnung der Feierlichkeiten singen werden.
Der Komponist David Conte hat extra zu diesem Anlass ein Lied geschrieben, das als "Ermahnung" dienen soll und an Obamas beruehmte Rede am 4. November anschliesst:
America, we have come so far.
We have seen so much.
But there is so much more to do.
Let us ask ourselves:
If our children should live to see
The next century
What progress will we have made?
This is our chance to answer that call.
This is our time
To reaffirm that fundamental truth
That out of many, we are one;
That while we breathe, we hope;
And where we are met with doubt,
We will respond with that timeless creed
That sums up the spirit of a people:
Yes We Can.
Die Menschen hier in San Francisco scheinen diesen Tag ungeduldig zu erwarten.
So haben unsere Nachbarn ihr Fenster schon in Vorfreude folgendermassen dekoriert.
Sogar meine dienstaegliche Yoga Stunde wird morgen ausfallen, weil meine Yoga-Lehrerein die Vereidigung im Fernsehen verfolgen will.
Vielleicht auch, weil der Madchen- und Knabenchor aus San Francisco zur Eroeffnung der Feierlichkeiten singen werden.
Der Komponist David Conte hat extra zu diesem Anlass ein Lied geschrieben, das als "Ermahnung" dienen soll und an Obamas beruehmte Rede am 4. November anschliesst:
America, we have come so far.
We have seen so much.
But there is so much more to do.
Let us ask ourselves:
If our children should live to see
The next century
What progress will we have made?
This is our chance to answer that call.
This is our time
To reaffirm that fundamental truth
That out of many, we are one;
That while we breathe, we hope;
And where we are met with doubt,
We will respond with that timeless creed
That sums up the spirit of a people:
Yes We Can.
Dienstag, Januar 13, 2009
Neujahrs-Wuensche
Alle Jahre wieder - diesmal mit ein wenig Verspaetung: Die Neujahrswuensche.
Die letzten Jahre habe ich mich auf Rosegger und Kaestner berufen.
Dieses Jahr moechte ich Euch einige Gedanken aus dem fernen Osten mit auf den Weg geben.
Happiness is a state of mind which physical comforts.
If your mind is still in a state of confusion and agitation - it is no happiness.
Glueck/Gluecklichsein ist ein Zustand der Seele, der mit koerperlichem Wohlgefuehl einhergeht.
Wenn Dein Geist noch im Zustand von Verwirrung und Aufgeregtheit weilt, so ist dies kein Glueck.
(H.H. Dalai Lama)
Die letzten Jahre habe ich mich auf Rosegger und Kaestner berufen.
Dieses Jahr moechte ich Euch einige Gedanken aus dem fernen Osten mit auf den Weg geben.
Happiness is a state of mind which physical comforts.
If your mind is still in a state of confusion and agitation - it is no happiness.
Glueck/Gluecklichsein ist ein Zustand der Seele, der mit koerperlichem Wohlgefuehl einhergeht.
Wenn Dein Geist noch im Zustand von Verwirrung und Aufgeregtheit weilt, so ist dies kein Glueck.
(H.H. Dalai Lama)
Freitag, Dezember 12, 2008
Christmas Lights
Donnerstag, Dezember 11, 2008
Hurra, der Quilt ist da!
Erinnert Ihr Euch noch, dass wir Euch gebeten haben, uns zu unserem Hochzeits-/Abschiedsfest Stoffreste mitzubringen, die uns an Euch erinnern?
Quaide wollte daraus einen Quilt naehen - und er hat dies auch getan.
Und nun ist sie fertig!
Eine
Vielen Dank an Quaide, der sich damit so unglaublich viel Arbeit gemacht hat und an alle, die ihren Kleiderschrank fuer dieses Projekt gepluendert haben!
Freitag, November 28, 2008
Thanksgiving
Dieses Jahr haben wir Thanksgiving zum ersten Mal nicht bei uns zu Hause gefeiert.
Kelly & Jeff haben uns eingeladen und sich wahnsinnig viel Muehe mit dem Thanksgiving-Dinner gegeben.
Ein
Donnerstag, November 06, 2008
Verkauft
Nachdem die Feiertage vor der Tuer stehen, bekomme ich laufend neue Bestellungen fuer meine Haekel-Tiere.
Nachdem ich an jedem dieser Tiere gut 6-8 Stunden arbeite, jedes dieser Woll-Geschoepfe ein wenig anders ausschaut und mein Herz doch an jedem einzelnen haengt, dachte ich mir, dass ich sie doch noch fotografieren sollte, bevor ich sie aus dem Haus gebe.
Hier also nun einige Bilder von mir letztens erschaffenen
Oh weh, langsam komme ich mir schon vor wie Frankensteins Mutter!
Der Tag danach
Dienstag, November 04, 2008
Thanks for Voting!
Das Zittern hat sich gelohnt.
Um kurz nach 20 Uhr wurde der Wahlsieg von Barack Obama bekannt gegeben.
Ca. 10 Minuten spaeter, hoerten wir die Jubelschreie auf der Strasse.
Dann hielt es auch uns nicht mehr auf der Couch und vor dem Fernseher.
So schnappten wir uns die Kamera und zogen los.
Die Menschen stehen auf der Strasse, jubeln, tanzen, feiern den Wahlsieg Barack Obamas.
Die Polizei stellt so langsam auch die Strassensperren auf - die Menschen werden wohl heute noch die ganze Nacht auf den Strassen von San Francisco feiern.
Bleibt zu hoffen, dass "Yes, we can", "Hope" & "Change" nicht nur Platitueden sind!
It's Time for a Change
Wahltag!
Alle Hoffnungen richten sich auf Obama. Ich "alter Pessismist" denke ja immer noch, dass - entgegen aller Prognosen - doch noch die Republikaner gewinnen werden.
Aber - wie Dirk mir letztens schrieb - "die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt".
Und so werde ich heute sehr nervoes die Wahl verfolgen und mich von Will.I.am's Pro-Obama-Wahlkampf-SongYES, WE CAN ein wenig hoffnungsvoller stimmen lassen!
Dieser Song entstand aus der auesserstbeeindruckenden Rede von Obama, die er im Rahmen der Vorwahlen (gegen Hillary Clinton) in New Hampshire gehalten hat.
Will.i.am von den Black Eyed Peas war von der Rede wohl auch inspiriert und hat in einer spontanen Aktion einen Song daraus gebastelt und ins Netz gestellt, dazu gibt es noch ein feines Video mit unter anderem Scarlett Johansson, John Legend, Herbie Hancock, Kareem Abdul Jabbar und Nicole Scherzinger.
Listen, watch, enjoy & drueckt uns die Daumen, dass der republikanische Albtraum in diesem Lande bald ein Ende findet!
"Change will not come, if we wait for another person or some other time.
We are the ones we've been waiting for.
We are the change that we seek."
-Barack Obama-
Alle Hoffnungen richten sich auf Obama. Ich "alter Pessismist" denke ja immer noch, dass - entgegen aller Prognosen - doch noch die Republikaner gewinnen werden.
Aber - wie Dirk mir letztens schrieb - "die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt".
Und so werde ich heute sehr nervoes die Wahl verfolgen und mich von Will.I.am's Pro-Obama-Wahlkampf-Song
Dieser Song entstand aus der auesserst
Will.i.am von den Black Eyed Peas war von der Rede wohl auch inspiriert und hat in einer spontanen Aktion einen Song daraus gebastelt und ins Netz gestellt, dazu gibt es noch ein feines Video mit unter anderem Scarlett Johansson, John Legend, Herbie Hancock, Kareem Abdul Jabbar und Nicole Scherzinger.
Listen, watch, enjoy & drueckt uns die Daumen, dass der republikanische Albtraum in diesem Lande bald ein Ende findet!
"Change will not come, if we wait for another person or some other time.
We are the ones we've been waiting for.
We are the change that we seek."
-Barack Obama-
Donnerstag, Oktober 30, 2008
Promis im Castro - zu Ehren von Harvey Milk
Am Montag war grosses Promi-Aufgebot angesagt - und das auch noch direkt vor unserer Haustuer!
Im Castro Theatre fand die Premiere des neuen Sean Penn Films "Milk" (ueber Harvey Milk) statt. Somit spazierten neben dem Buergermeister von SF auch noch Sean Penn, Josh Brolin und viele andere Stars und Sternchen uber den fuer diesen Anlass ausgerollten, roten Teppich.
Wie? Ihr wisst nicht, wer Harvey Milk ist?
Dann anbei ein kleiner Diskurs in SF-Lokalgeschichte:
Harvey Milk, geboren am 22. Mai 1930, in Woodmere, New York. Sein Großvater, ein Einwanderer aus Litauen, war der Besitzer eines respektiert Kaufhauses und auch Harveys Vater, William Milk war ein erfolgreicher Geschaeftsmann (Textilindustrie).
Harvey galt als aufgeweckter und intelligenter Junge. In der High School war er ein aktiver Sportler und er hatte den Ruf eines Klassen-Clowns. Er entwickelte eine Leidenschaft für Opern und darstellende Kunst. Schon in jungen Jahren bekannte sich Harvey Milk offen zu seiner Homosexualitaet.
Waehrend des Korea Krieges ging Harvey zur Marine. Danach arbeitete er als Lehrer für Mathematik und Geschichte und schließlich machte er Karriere als Investment Banker an der Wall Street.
Ueber seinen Freund Jack McKinley kam er mit der alternativen Szene in Beruehrung. McKinley war an der Produktion der Broadwayauffuehrung von "Hair" beteiligt.
Als "Hair" im Jahre 1969 nach San Francisco tourte, gingen McKinley und Harvey Milk mit.
Harvey verliebte sich in diese wunderschoene Stadt und blieb. Er eroeffnete auf der Castro Street einen kleinen Foto-Laden und ploetzlich erwachte sein politisches Interesse.
1973 trat er, erfolglos, bei der Wahl zum Stadtrat an. Nach einigen weiteren erfolglosen Anlaeufen auf das Kalifornische Landesparlament und den Stadtrat von San Francisco wurde er am 8. 11. 1977 in das Board of Supervisors von San Francisco gewaehlt.
In den 70-er Jahren war ein sich offen bekennender homosexueller Abgeordneter einfach unvorstellbar.
Bis Harvey Milk kam, kandidierte und schließlich auch siegte.
Ihm ist es u.a. zu verdanken, dass sich offen bekennende Homosexuelle (aufgrund ihrer Homosexualitaet) nicht mehr aus ihren Jobs gefeuert werden koennen.
Für viele war dies ein lang erwarteter Befreiungsschlag. Nach Verabschiedung dieses Gesetzes outeten sich Hunderte von Maennern und Frauen.
Aber natuerlich machte sich Harvey damit nicht nur Freunde. Den Homophoben und Konservativen war er ein Dorn im Auge und Morddrohungen standen wohl an der Tagesordnung.
Aber hier im Viertel wurde Harvey Milk liebevoll "Der Buergermeister des Castro Viertels" genannt.
Am 27. November 1978 wurde Harvey Milk durch zwei Kopfschuesse getoetet.
Der Moerder war der konservative, schwulenfeindliche Stadtrat Daniel White, der ein Jahr zuvor aus dem "Board of supervisors" ausgeschieden war.
Nach einem erfolglosen Come-Back-Versuch steigerte sich Daniel Whites Hass auf Harvey Milk und den amtierenden Buergermeister Moscone.
So beschaffte er sich eine Waffe, drang in das Rathaus der Stadt ein und erschoss kaltbluetig Harvey Milk und George Moscone.
White wurde fuer die Morde zu (nur) sieben Jahren Gefaengnis verurteilt.
Die Verteidigung argumentierte, dass White kurzfristig nicht zurechnungsfaehig gewesen sei, da er zu viel Junk-Food gegessen haette (dieses Urteil ging auch als das "Twinkie-Urteil" in die Geschichte ein). Allerdings soll White bereits Tage zuvor angekuendigt haben, daß er eine "echte Ueberraschung" für die schwule Community habe.
Das Urteil wurde von den Buergern San Franciscos mit einem Aufschrei der Empoerung beantwortet und es kam zu spontanen Demonstrationen.
Doch schließlich wandelte sich die Trauer, der Schock und das Unverstaendnis ueber dieses Urteil in Wut und fuehrte zu mehrtaegigen gewalttaetigen Ausschreitungen.
Nach seiner Freilassung aus der Haft versuchte Daniel White noch einmal, einen Sitz im Rathaus zu bekommen - vergeblich.
Am 21. Oktober 1985 beging er in seinem eigenen Hause Selbstmord.
Auch heute ist Harvey noch an vielen Stellen in unserem Viertel praesent.
Neben der Kneipe "Harveys" gibt es noch die "Harvey Milk School" und den "Harvey Milk Plaza".
Bleibt zu hoffen, dass Sean Penns Film "Milk" diesem mutigen Mann Harvey Milk auch gerecht wird.
Wer ein bisschen mehr uber H. Milk erfahren moechte, dem kann ich den 1985 preisgekroenten Dokumentarfilm
10 Tage Schweigen
Im Rahmen meiner taeglichen Yoga Routine bin ich in den letzten Monaten unweigerlich mit dem Thema ”Meditation” in Beruehrung gekommen und habe angefangen, mich fuer die tieferen Schichten unseres Bewusstseins (ausserhalb der Psychologie) zu interessieren.
Neben der Meditations- und Atemtechnik “Pranayama” befassen sich (und praktizieren) einige meiner Yoga-Lehrer seit Jahren mit der Art der “Vipassana Meditation”.
Vipassana bedeutet, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind und ist eine der ältesten Meditationstechniken Indiens. Bereits vor vor über 2500 Jahren wurde Vipassana-Meditation als ein universelles Heilmittel gegen universelle Krankheiten entdeckt und als eine Kunst des Lebens gelehrt
Natuerlich hat es mir nicht gereicht, nur ueber Vipassana zu lesen – ich wollte es auf tieferer Ebene erfahren und lernen.
Also habe ich mich zu einem kleinen Abenteuer aufgemacht: einem 10-taegigen Vipassana-Retreat in North Fork/Zentral-Kalifornien, in der Naehe des Yosemite-Parks.
Das Besondere an dieser Art “Retreat” ist, dass es sich hier um ein absolutes Schweige-Retreat handelt.
Der Kontakt zu den Lieben nach Hause sowie zu den anderen Kursteilnehmern ist in der 10-taegigen Kursdauer strict untersagt, d.h. man darf weder miteinander sprechen, noch sich mit Zeichensprache oder in schriftlicher Form untereinander austauschen.
Lesen, schreiben, Musik hoeren – das alles ist untersagt und man wird gebeten (Tage-) Buecher, Laptops, Handys … einfach alles, was einen ablenken koennte, zu Beginn des Kurses beim Kursleiter in einer Sicherheitsbox in Verwahrung zu geben.
Der Tagesablauf ist straff organisiert - man hat wirklich kein bisschen freie Zeit:
4:00 a.m. Gong - Aufstehen
4:30-6:30 a.m. Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
6:30-8:00 a.m. Frühstückspause
8:00-9:00 a.m. GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
9:00-11:00 a.m. Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
11:00-12:00 Mittagessen
12:00-1:00 p.m. Ruhepause und Gelegenheit zum Interview mit dem Lehrer
1:00-2:30 p.m. Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
2:30-3:30 p.m. GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
3:30-5:00 p.m. Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
5:00-6:00 p.m. Teepause
6:00-7:00 p.m. GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
7:00-8:15 p.m. Vortrag des Lehrers in der Halle
8:15-9:00 p.m. GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
9:00-9:30 p.m. Zeit für Fragen in der Halle
9:30 p.m. Nachtruhe - Licht aus
In diesen 10 Tagen lernt man Folgendes:
Man beginnt mit der Beobachtung des natürlichen Atems, um den Geist zu konzentrieren. Mit der so geschärften Aufmerksamkeit geht man dann über zur Beobachtung der sich ständig verändernden Natur unseres Körpers und Geistes und erlebt die universellen Wahrheiten der Unbeständigkeit, des Leidens und der Ich-Losigkeit. Der gesamte Weg (Dhamma) wird als ein ein universelles Heilmittel für universelle Probleme verstanden und hat nichts mit irgendwelchen organisierten Religionen oder Sekten zu tun. Er kann daher von allen Menschen, jederzeit und überall, ohne Gefahr von Konflikten aufgrund von Rassen-, Gruppen- oder Religionszugehörigkeit praktiziert werden, und er wird sich für alle gleichermaßen hilfreich erweisen.
Anscheinend haben sich auch einige Damen und Herren angemeldet, die nicht wirklich wussten, wie anstrengend dieses Seminar ist. Einige Herrschaften sah man hin und wieder still vor sich hin weinend in der Meditationshalle sitzen oder auf den Wegen des Gelaendes umherstreifen. Na ja, so eine Reise in die Tiefen des "Ichs" ist nicht jedermanns Sache.
10 Tage ist man gezwungen das Leben einer Nonne/eines Moenchs zu leben, die Stille kann unglaublich laut werden und die langen Meditations-Zeiten koennen sehr, sehr anstrengend werden, da man sich ab dem 4. Tag waehrend der Meditation (die immer in 60-Minuten-Einheiten eingeteilt sind) nicht mehr bewegen.
Auch die Tatsache, dass man um 11:oo Vormittags die letzte Mahlzeit zu sich nimmt, war fuer einige Kursteilnehmer aeusserst schwer zu ertragen.
Diese Kurse werden inzwischen weltweit angeboten und sind kostenlos. Finanziert werden diese Einrichtungen durch Spenden der Kursteilnehmer.
Es war eine ueberaus interessante Erfahrung, so 10 Tage fuer sich zu sein - ohne Zeitung, Musik und Ansprache.
Meditaions-maessig stehe ich sicherlich noch ganz am Anfang. Aber "Uebung macht den Meister" - wobei ich zugeben muss, dass ich Yoga der Meditation doch bevorzuge.
Hier findet Ihr einige Bilder von der Vipassana-Einrichtung in NOrth Fork.
May All Beings Be Happy!
Neben der Meditations- und Atemtechnik “Pranayama” befassen sich (und praktizieren) einige meiner Yoga-Lehrer seit Jahren mit der Art der “Vipassana Meditation”.
Vipassana bedeutet, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind und ist eine der ältesten Meditationstechniken Indiens. Bereits vor vor über 2500 Jahren wurde Vipassana-Meditation als ein universelles Heilmittel gegen universelle Krankheiten entdeckt und als eine Kunst des Lebens gelehrt
Natuerlich hat es mir nicht gereicht, nur ueber Vipassana zu lesen – ich wollte es auf tieferer Ebene erfahren und lernen.
Also habe ich mich zu einem kleinen Abenteuer aufgemacht: einem 10-taegigen Vipassana-Retreat in North Fork/Zentral-Kalifornien, in der Naehe des Yosemite-Parks.
Das Besondere an dieser Art “Retreat” ist, dass es sich hier um ein absolutes Schweige-Retreat handelt.
Der Kontakt zu den Lieben nach Hause sowie zu den anderen Kursteilnehmern ist in der 10-taegigen Kursdauer strict untersagt, d.h. man darf weder miteinander sprechen, noch sich mit Zeichensprache oder in schriftlicher Form untereinander austauschen.
Lesen, schreiben, Musik hoeren – das alles ist untersagt und man wird gebeten (Tage-) Buecher, Laptops, Handys … einfach alles, was einen ablenken koennte, zu Beginn des Kurses beim Kursleiter in einer Sicherheitsbox in Verwahrung zu geben.
Der Tagesablauf ist straff organisiert - man hat wirklich kein bisschen freie Zeit:
4:00 a.m. Gong - Aufstehen
4:30-6:30 a.m. Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
6:30-8:00 a.m. Frühstückspause
8:00-9:00 a.m. GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
9:00-11:00 a.m. Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
11:00-12:00 Mittagessen
12:00-1:00 p.m. Ruhepause und Gelegenheit zum Interview mit dem Lehrer
1:00-2:30 p.m. Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
2:30-3:30 p.m. GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
3:30-5:00 p.m. Meditation in der Halle oder im eigenen Zimmer
5:00-6:00 p.m. Teepause
6:00-7:00 p.m. GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
7:00-8:15 p.m. Vortrag des Lehrers in der Halle
8:15-9:00 p.m. GRUPPENMEDITATION IN DER HALLE
9:00-9:30 p.m. Zeit für Fragen in der Halle
9:30 p.m. Nachtruhe - Licht aus
In diesen 10 Tagen lernt man Folgendes:
Man beginnt mit der Beobachtung des natürlichen Atems, um den Geist zu konzentrieren. Mit der so geschärften Aufmerksamkeit geht man dann über zur Beobachtung der sich ständig verändernden Natur unseres Körpers und Geistes und erlebt die universellen Wahrheiten der Unbeständigkeit, des Leidens und der Ich-Losigkeit. Der gesamte Weg (Dhamma) wird als ein ein universelles Heilmittel für universelle Probleme verstanden und hat nichts mit irgendwelchen organisierten Religionen oder Sekten zu tun. Er kann daher von allen Menschen, jederzeit und überall, ohne Gefahr von Konflikten aufgrund von Rassen-, Gruppen- oder Religionszugehörigkeit praktiziert werden, und er wird sich für alle gleichermaßen hilfreich erweisen.
Anscheinend haben sich auch einige Damen und Herren angemeldet, die nicht wirklich wussten, wie anstrengend dieses Seminar ist. Einige Herrschaften sah man hin und wieder still vor sich hin weinend in der Meditationshalle sitzen oder auf den Wegen des Gelaendes umherstreifen. Na ja, so eine Reise in die Tiefen des "Ichs" ist nicht jedermanns Sache.
10 Tage ist man gezwungen das Leben einer Nonne/eines Moenchs zu leben, die Stille kann unglaublich laut werden und die langen Meditations-Zeiten koennen sehr, sehr anstrengend werden, da man sich ab dem 4. Tag waehrend der Meditation (die immer in 60-Minuten-Einheiten eingeteilt sind) nicht mehr bewegen.
Auch die Tatsache, dass man um 11:oo Vormittags die letzte Mahlzeit zu sich nimmt, war fuer einige Kursteilnehmer aeusserst schwer zu ertragen.
Diese Kurse werden inzwischen weltweit angeboten und sind kostenlos. Finanziert werden diese Einrichtungen durch Spenden der Kursteilnehmer.
Es war eine ueberaus interessante Erfahrung, so 10 Tage fuer sich zu sein - ohne Zeitung, Musik und Ansprache.
Meditaions-maessig stehe ich sicherlich noch ganz am Anfang. Aber "Uebung macht den Meister" - wobei ich zugeben muss, dass ich Yoga der Meditation doch bevorzuge.
May All Beings Be Happy!
Donnerstag, September 04, 2008
An der Nadel
Neben Jobsuche und der taeglichen Yoga-Routine habe ich eine neue Beschaeftigung gefunden.
Ich haenge an der Nadel! Aber keine Angst - dies ist vollkommen ungefaehrlich!
Diese Tierchen
kommen dabei heraus, die sich bei meinen Freunden und Bekannten grosser Beliebtheit erfreuen.
Falls jemand von Euch Gefallen an diesen Tierchen finden sollte (Weihnachten steht ja auch bald wieder vor der Tuer!), so lasst es mich wissen. Dann schwinge ich gerne die Nadel und bringe die freundlichen Vierbeiner im Winter mit nach Hause!
Ich haenge an der Nadel! Aber keine Angst - dies ist vollkommen ungefaehrlich!
Falls jemand von Euch Gefallen an diesen Tierchen finden sollte (Weihnachten steht ja auch bald wieder vor der Tuer!), so lasst es mich wissen. Dann schwinge ich gerne die Nadel und bringe die freundlichen Vierbeiner im Winter mit nach Hause!
Freitag, Juli 18, 2008
Schwoabs obi!
Als Bierliebhaber (und Bayer) sollte man seine Finger von mit den Biersorten wie Budweiser, Coors Bier oder Miller gefüllten Gläsern fern halten. Das ist wirklich eine Beleidigung für jeden Hopfen-erprobten Gaumen!
Immer wenn ich eine dieser "greislichen" Biersorten sehe, muss ich amüsiert an die "Brieffreundschaft der Biermösl Blosn mit der Brauerei Warsteiner denken.
Hier nachzulesen
Aber wer denkt, dass es in Amerika gar kein gutes Bier gibt, der liegt FALSCH!
Neben den vielen importierten Biersorten wie Becks, Paulaner, Spaten, Stella Artois und einigen sehr schmackhaften amerikanischen Biersorten wie Sierra Nevada, Fat Tire und wie sie alle heissen, wird sogar hier in San Francisco selbst ein sehr würziges Bier - darunter auch das so genannte"Anchor Steam" - gebraut.
Wie der Name schon sagt, wird hier noch mit Dampf gearbeitet.
Die Brauerei befindet sich im StadtteilPotrero Hill und Führungen durch die Brauerei sind für jeden Bier-Liebhaber auf seiner Erkundungs-Tour durch San Francisco schon fast ein Muss!
Im Norden der USA findet man viele kleine "micro breweries" und es lohnt sich meist immer, seinen Gaumen diesem würzigen Erlebnis auszusetzen!

(Dieses Schild befindet sich übrigens in unserer "alten Nachbarschaft" - im Cafe Murano)
Immer wenn ich eine dieser "greislichen" Biersorten sehe, muss ich amüsiert an die "Brieffreundschaft der Biermösl Blosn mit der Brauerei Warsteiner denken.
Aber wer denkt, dass es in Amerika gar kein gutes Bier gibt, der liegt FALSCH!
Neben den vielen importierten Biersorten wie Becks, Paulaner, Spaten, Stella Artois und einigen sehr schmackhaften amerikanischen Biersorten wie Sierra Nevada, Fat Tire und wie sie alle heissen, wird sogar hier in San Francisco selbst ein sehr würziges Bier - darunter auch das so genannte
Wie der Name schon sagt, wird hier noch mit Dampf gearbeitet.
Die Brauerei befindet sich im Stadtteil
Im Norden der USA findet man viele kleine "micro breweries" und es lohnt sich meist immer, seinen Gaumen diesem würzigen Erlebnis auszusetzen!
(Dieses Schild befindet sich übrigens in unserer "alten Nachbarschaft" - im Cafe Murano)
Heisse Nadeln
dc = double crochet (Stäbchen)
ch = chain (Luftmasche)
sc = single crochet (feste Masche)
chain 5, form ring with one chain throught 1st chain
round 1: ch 4, (2 dc, 1 ch) 11 more times, change colour, at end of row sl st in 3rd chain of beg ch 4
round 2: (ch 2, 1 dc, 1 ch) in first chain loop on last round, (2 dc, 1 ch) in each chain loop on last row, change colour, at end of row sl st in 2nd chain of beg ch 2
round 3: (ch2, 2 dc, 1 ch) in first chain loop on last round, (3 dc, 1 ch) in each chain loop on last round, change colour, at end of row sl st in 2nd chain of beg ch 2
round 4: ch 5 (1 sc, 4 ch) in next chain loop and in each chain loop on last round, at end of round sl st in 1st chain of beg ch 5
round 5: ch 2, 3 dc, 1 ch in first chain loop on last round, repeat ((4 dc, 1 ch, 4 dc) in next chain loop, (4 dc 1 ch) in next chain loop) 5 times before(4 dc, 1 ch, 4 dc) in last chain loop, at end of round sl st in 2nd chain of beg ch 2
round 5 is only crocheted in this way for the first hexagon, after that the last round is used for crocheting the hexagons together
Was ist das? Eine neue Programmiersprache??
Nein, das ist die Häkelanleitung für diese Decke:

Denn die Abende auf der Couch kann man nicht nur mit Fernsehen verbringen, sondern nebenbei noch kreativ werden.
Klar, schauen gehäkelte Dinge immer ein bisschen arg nach "Oma" aus - aber es geht mir in erster Linie um den Spaß!
Im Moment arbeite ich noch an dieser Decke und wer weiß?
Vielleicht lerne ich das Stricken mit 4 Nadeln doch noch einmal. BIs dahin freue ich mich aber weiterhin über die perfekt gestrickten Sachen aus dem Hause Mama!
ch = chain (Luftmasche)
sc = single crochet (feste Masche)
chain 5, form ring with one chain throught 1st chain
round 1: ch 4, (2 dc, 1 ch) 11 more times, change colour, at end of row sl st in 3rd chain of beg ch 4
round 2: (ch 2, 1 dc, 1 ch) in first chain loop on last round, (2 dc, 1 ch) in each chain loop on last row, change colour, at end of row sl st in 2nd chain of beg ch 2
round 3: (ch2, 2 dc, 1 ch) in first chain loop on last round, (3 dc, 1 ch) in each chain loop on last round, change colour, at end of row sl st in 2nd chain of beg ch 2
round 4: ch 5 (1 sc, 4 ch) in next chain loop and in each chain loop on last round, at end of round sl st in 1st chain of beg ch 5
round 5: ch 2, 3 dc, 1 ch in first chain loop on last round, repeat ((4 dc, 1 ch, 4 dc) in next chain loop, (4 dc 1 ch) in next chain loop) 5 times before(4 dc, 1 ch, 4 dc) in last chain loop, at end of round sl st in 2nd chain of beg ch 2
round 5 is only crocheted in this way for the first hexagon, after that the last round is used for crocheting the hexagons together
Was ist das? Eine neue Programmiersprache??
Nein, das ist die Häkelanleitung für diese Decke:
Denn die Abende auf der Couch kann man nicht nur mit Fernsehen verbringen, sondern nebenbei noch kreativ werden.
Klar, schauen gehäkelte Dinge immer ein bisschen arg nach "Oma" aus - aber es geht mir in erster Linie um den Spaß!
Im Moment arbeite ich noch an dieser Decke und wer weiß?
Vielleicht lerne ich das Stricken mit 4 Nadeln doch noch einmal. BIs dahin freue ich mich aber weiterhin über die perfekt gestrickten Sachen aus dem Hause Mama!
Donnerstag, Juni 19, 2008
Gay Marriage / die Homo Ehe wird legal
Vor einigen Wochen hat der Oberste Gerichtshof in Kalifornien mit vier zu drei Stimmen das Verbot der Homo-Ehe für verfassungswidrig erklärt. Nun koennen seit Dienstag gleichgeschlechtliche Paare auch in Kalifornien - Massachusetts war der erste Bundesstaat der die "Homo-Ehe" fuer rechtsgueltig erklaerte - sich offiziell das "Ja-Wort" geben.
Unter dem Schutz der Landesverfassung gestellt, konstatierten die Richter Folgendes: “Eine liebende Beziehung zur Sorge für und Erziehung von Kindern hängt nicht von sexuellen Prioritäten ab, so wenig wie vom Geschlecht oder von der Hautfarbe”,
Seit Anfang der Woche herrscht in Kalifornien ein regelrechter "Heirats-Boom". Manche Paare kennen sich erst wenige Wochen, manche von ihnen sind seit mehr als 50 Jahren ein Paar. Geht es hier doch nicht nur um den romantischen Aspekt der Eheschliessung. Es geht vor allem um die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare - in allen Bereichen des taeglichen Lebens.
Doch der Himmel bewoelkt sich schon wieder im Sonnenstaat:
Die prüdere Fraktion will gegen den Entscheidung angehen: Sie wollen ihr Veto einlegen, und kuendeten an, sie werde schon im November versuchen, das Gesetz via Votum rückgaengig zu machen.
Die"Human Rights Campaign" in SF fordert u.a. mit diesem Video
die Bevoelkerung auf, gegen dieses im November anstehende Veto per Unterschrift anzugehen.
Unter dem Schutz der Landesverfassung gestellt, konstatierten die Richter Folgendes: “Eine liebende Beziehung zur Sorge für und Erziehung von Kindern hängt nicht von sexuellen Prioritäten ab, so wenig wie vom Geschlecht oder von der Hautfarbe”,
Seit Anfang der Woche herrscht in Kalifornien ein regelrechter "Heirats-Boom". Manche Paare kennen sich erst wenige Wochen, manche von ihnen sind seit mehr als 50 Jahren ein Paar. Geht es hier doch nicht nur um den romantischen Aspekt der Eheschliessung. Es geht vor allem um die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare - in allen Bereichen des taeglichen Lebens.
Doch der Himmel bewoelkt sich schon wieder im Sonnenstaat:
Die prüdere Fraktion will gegen den Entscheidung angehen: Sie wollen ihr Veto einlegen, und kuendeten an, sie werde schon im November versuchen, das Gesetz via Votum rückgaengig zu machen.
Die
Donnerstag, Juni 12, 2008
EM auch in SF
Nachdem nun leider mein heiss-geliebtes Power Book nach 4 Jahren treuem Dauerdienst seinen Geist aufgeben hat, kommt dieser Eintrag zur EM etwas spaet!
Nun ja - die Fussball EM ist auch hier ein Thema und wird sogar im amerikanischen Fernsehen auf ESPN2 zeitgleich uebertragen!
Aber da Fussball schauen alleine ziemlich langweilig ist (Roland war auf Geschaeftsreise), habe ich mir das erste Deutschland-Spiel im Goethe-Institut angeschaut.
Dort werden alle Spiele (zeitgleich = Vormittag) auf Leinwand in den dortigen Raeumlichkeiten gezeigt!
Natuerlich ist das kein Vergleich zu unserer EM- und WM-Action, die wir in Deutschland mit Euch allen erleben durften - aber immer noch besser als gar nichts!!
Nun ja - die Fussball EM ist auch hier ein Thema und wird sogar im amerikanischen Fernsehen auf ESPN2 zeitgleich uebertragen!
Aber da Fussball schauen alleine ziemlich langweilig ist (Roland war auf Geschaeftsreise), habe ich mir das erste Deutschland-Spiel im Goethe-Institut angeschaut.
Natuerlich ist das kein Vergleich zu unserer EM- und WM-Action, die wir in Deutschland mit Euch allen erleben durften - aber immer noch besser als gar nichts!!
Dienstag, Mai 13, 2008
Yoga in SF
San Francisco ist wirklich das "Mekka des Yoga".
In noch keiner anderen Stadt, habe ich so viele Yoga-Schulen gesehen, wie hier.
Man kann sich das folgendermaßen vorstellen: so wie man in Deutschland an jeder Straßenecke einen Bäcker oder Metzger findet, so sind hier die Yoga-Schulen vertreten.
Auch wusste ich vor meiner Ankunft in San Francisco noch nicht, wie viele verschiedene Yoga-Richtungen/-Stile es eigentlich gibt.
Also galt es zu experimentieren und das Richtige zu finden. Nachdem ich mich einige Monate mitBikramYoga (bestehend aus einer Abfolge von 26 Asanas/Posen; prktiziert bei 40 C° Raumtemperatur) beschäftigt habe, habe ich einen Volunteer-Job einer kleinen, privat geführten Yoga-Schule gefunden, die ausschließlich Iyengar-Yoga praktiziert!
Iyengar-Yoga? Was ist das denn nun wieder?
Begründer dieser Yoga-Richtung ist B.K.S. Iyengar, der 1918 in Indien geboren wurde. Er zählt heute zu den überragenden Gestalten des Yoga, die unser Jahrhundert hervorgebracht hat. Über 60 Jahre ununterbrochener intensivster Yogapraxis und Lehrerfahrung führten ihn zu weltweiter Anerkennung als Yogameister.
Seit Mitte der 50-er Jahre hat er regelmäßig den Westen bereist und vor allem in den USA große Erfolge gefeiert.
Sein BuchLicht auf Yoga
machte ihn weltweit berühmt. Das Buch ist wirklich empfehlenswert und für jeden Yoga-Schüler ein absolutes Muss!
Heute lehren er (mit seinen fast 90 Jahren), seine Tochter Geeta (über 60 Jahre) und ihr Sohn im Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute in Pune (Indien). Lehrer aus aller Welt müssen ein kompliziertes Bewerbungsverfahren in Kauf nehmen, um dort vom Meister persönlich unterrichtet zu werden.
Was ist das Besondere am Iyengar Yoga?
Iyengar Yoga kann - im Gegensatz zu Bikram- (wegen der Hitze) und/oder Ashtanga-Yoga (weil extrem akrobatisch) - von allen Menschen, egal welcher Altersgruppe und/oder in welcher körperlichen Verfassung, praktiziert werden.
Denn durch die Verwendung von Hilfsmitteln wie Gurten, Klötzen, Stühlen, Wandseilen und Wänden wird im Iyengar Yoga auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler/innen eingegangen.
Eine Yogastellung kann dem jeweiligen Körper angepasst werden, um maximale Dehnung, Öffnung und Genauigkeit zu erreichen. So werden schwache und steife Bereiche des Körpers gekräftigt und in ein neues Gleichgewicht gebracht.
Yoga nach B.K.S. Iyengar betont die Entwicklung von Kraft, Ausdauer und korrekter Körperausrichtung im Zusammenspiel mit Flexibilität, Balance und Entspannung.
Im Mittelpunkt des Iyengar Yoga stehen die absolut korrekte Ausführung der Yogahaltungen (Asanas) und die Atemtechniken (Pranayamas).
Über drei Jahre dauert die die Ausbildung zum Iyengar-Yoga-Lehrer. Menschliche Anatomie, die korrekte Ausführung der Asanas und die spirituelle Ausrichtung stehen auf dem Curriculum.
Es ist einfaches, bodenständiges Yoga - ohne großen Firlefanz und Schnörkel!
Die alles sagt mir sehr zu und nachdem ich nun fast ein Jahr Iyengar-Yoga mache, kann ich durchaus bestätigen, dass der Körper gestärkt wird. Er wird flexibler. Man lernt seine körperlichen und geistigen Grenzen kennen und erweitern.
Ich weiß, dass man sich das alles wirklich nur sehr schwer vorstellen kann. Schaut Euch deshalb maldieses Video hier an.
Dann könnt Ihr einen Eindruck von meinem "Yoga-Chef", der Yoga Schule (wo ich "arbeite und lerne/praktiziere) und dem Iyengar-Yoga an sich machen.
In diesem Sinn: Namaste!
In noch keiner anderen Stadt, habe ich so viele Yoga-Schulen gesehen, wie hier.
Man kann sich das folgendermaßen vorstellen: so wie man in Deutschland an jeder Straßenecke einen Bäcker oder Metzger findet, so sind hier die Yoga-Schulen vertreten.
Auch wusste ich vor meiner Ankunft in San Francisco noch nicht, wie viele verschiedene Yoga-Richtungen/-Stile es eigentlich gibt.
Also galt es zu experimentieren und das Richtige zu finden. Nachdem ich mich einige Monate mit
Iyengar-Yoga? Was ist das denn nun wieder?
Begründer dieser Yoga-Richtung ist B.K.S. Iyengar, der 1918 in Indien geboren wurde. Er zählt heute zu den überragenden Gestalten des Yoga, die unser Jahrhundert hervorgebracht hat. Über 60 Jahre ununterbrochener intensivster Yogapraxis und Lehrerfahrung führten ihn zu weltweiter Anerkennung als Yogameister.
Seit Mitte der 50-er Jahre hat er regelmäßig den Westen bereist und vor allem in den USA große Erfolge gefeiert.
Sein Buch
machte ihn weltweit berühmt. Das Buch ist wirklich empfehlenswert und für jeden Yoga-Schüler ein absolutes Muss!
Heute lehren er (mit seinen fast 90 Jahren), seine Tochter Geeta (über 60 Jahre) und ihr Sohn im Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute in Pune (Indien). Lehrer aus aller Welt müssen ein kompliziertes Bewerbungsverfahren in Kauf nehmen, um dort vom Meister persönlich unterrichtet zu werden.
Was ist das Besondere am Iyengar Yoga?
Iyengar Yoga kann - im Gegensatz zu Bikram- (wegen der Hitze) und/oder Ashtanga-Yoga (weil extrem akrobatisch) - von allen Menschen, egal welcher Altersgruppe und/oder in welcher körperlichen Verfassung, praktiziert werden.
Denn durch die Verwendung von Hilfsmitteln wie Gurten, Klötzen, Stühlen, Wandseilen und Wänden wird im Iyengar Yoga auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler/innen eingegangen.
Eine Yogastellung kann dem jeweiligen Körper angepasst werden, um maximale Dehnung, Öffnung und Genauigkeit zu erreichen. So werden schwache und steife Bereiche des Körpers gekräftigt und in ein neues Gleichgewicht gebracht.
Yoga nach B.K.S. Iyengar betont die Entwicklung von Kraft, Ausdauer und korrekter Körperausrichtung im Zusammenspiel mit Flexibilität, Balance und Entspannung.
Im Mittelpunkt des Iyengar Yoga stehen die absolut korrekte Ausführung der Yogahaltungen (Asanas) und die Atemtechniken (Pranayamas).
Über drei Jahre dauert die die Ausbildung zum Iyengar-Yoga-Lehrer. Menschliche Anatomie, die korrekte Ausführung der Asanas und die spirituelle Ausrichtung stehen auf dem Curriculum.
Es ist einfaches, bodenständiges Yoga - ohne großen Firlefanz und Schnörkel!
Die alles sagt mir sehr zu und nachdem ich nun fast ein Jahr Iyengar-Yoga mache, kann ich durchaus bestätigen, dass der Körper gestärkt wird. Er wird flexibler. Man lernt seine körperlichen und geistigen Grenzen kennen und erweitern.
Ich weiß, dass man sich das alles wirklich nur sehr schwer vorstellen kann. Schaut Euch deshalb mal
Dann könnt Ihr einen Eindruck von meinem "Yoga-Chef", der Yoga Schule (wo ich "arbeite und lerne/praktiziere) und dem Iyengar-Yoga an sich machen.
In diesem Sinn: Namaste!
Mittwoch, März 26, 2008
Ostern und noch ein bisschen mehr!
Frohe Ostern? Das kommt vielleicht ein bisschen spät.
Ostern, Geburtstagsfeier und Besuch - das hat mich bezüglich zeitnahem bloggen absolut aus der Bahn geworfen.
Aber dennoch wollen wir Euch nicht die Bilder von unserer
Ostereier-Färbe-Aktion ,
vonAngelikas Ausstellung und von unseren Ausflügen mit Josef vorenthalten.
Es ist immer was los - Langeweile und/oder Monotonie kann einfach nicht aufkommen!
Wie soll denn da neben Yoga, den vielen Besuchen und den herrlichen Ausflügen noch Zeit zum Arbeiten bleiben?
Ostern, Geburtstagsfeier und Besuch - das hat mich bezüglich zeitnahem bloggen absolut aus der Bahn geworfen.
Aber dennoch wollen wir Euch nicht die Bilder von unserer
von
Es ist immer was los - Langeweile und/oder Monotonie kann einfach nicht aufkommen!
Wie soll denn da neben Yoga, den vielen Besuchen und den herrlichen Ausflügen noch Zeit zum Arbeiten bleiben?
Samstag, März 08, 2008
Little Saigon (& kleiner Abstecher nach Potrero Hill)
Im Vergleich zu Chinatown und Japantown ist es jedoch mikroskopisch klein. Erstreckt es sich doch nur über zwei Straßenblocks auf der Larkin Street (zwischen Eddy und O'Farrell Street).
Vietnamesische Supermarkte, Restaurants und ein vietnamisches Kulturzentrum sind hier zu finden.
Besonders beliebt sind die äußerst günstigen und extrem leckeren vietnamesischen Sandwiches.
Dazu ein eiskalter Zuckerrohr-Saft (Sugar Cane) - und man ist glücklich für den Rest des Tages!
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